Was steckt eigentlich hinter smartLearn®?

Hinter den Tests, Typen und Techniken, die Sie im Rahmen des Lerntypenkonzepts der Hamburger Akademie kennenlernen, stecken eine Menge Erfahrung im Fernunterricht, lernwissenschaftliche Theorien, intensive Forschung und methodisch-didaktische Konzeptarbeit. Die Grundlage, auf der smartLearn® aufbaut, heißt Multi Channel Distance Learning, kurz MCDL®.

MCDL® – Lernen auf allen Kanälen

Was hat es mit den „Kanälen“ auf sich?
Bevor Sie weiterlesen, machen Sie einmal diesen kleinen Test:
Sind Sie dabei etwas ins Schleudern geraten? Kein Wunder, denn während ein Teil Ihres Gehirns die Farben erkannte, hat ein anderer Teil die Worte lesen wollen – zwei Mechanismen, die in diesem Test bewusst gegeneinander ausgespielt werden.

Was hat das mit Ihrem Fernstudium zu tun?
Dieses simple, aber eindrucksvolle Beispiel zeigt, dass Sinneseindrücke und Informationen über verschiedene Kanäle aufgenommen werden. In diesem Fall verbal (Lesen der Wörter) und visuell (Erkennen der Farben). Bei jedem Lernen werden Informationen über verschiedene Wahrnehmungskanäle aufgenommen, gespeichert und für die spätere Verwendung abrufbar gemacht. Vereinfacht lässt sich die Ausschöpfung unserer Lernkapazität in diesem Stufenmodell darstellen:
Diese zahlenmäßige Zuordnung ist natürlich nicht „wörtlich“ zu nehmen und das Modell deckt nicht die gesamte Dimension des Lernens ab. Doch Sie erkennen daran ganz deutlich: Lesen aktiviert nur einen geringen Teil unserer Lernkapazität. Als Basis der Wissensvermittlung sind geschriebene Texte zwar kaum zu ersetzen. Aber andere Sinneskanäle, die noch hinzukommen, können die Informationsaufnahme wesentlich effektiver gestalten und damit den Lernerfolg dramatisch verstärken. Deshalb zeigt die Hamburger Akademie Ihnen mit smartLearn® systematisch Mittel und Wege, weitere Sinneskanäle bei der Arbeit mit Ihrem Studienmaterial einzusetzen.

Assoziationen als Lern-Verstärker

Neurobiologische Forschungen belegen, dass Wissen nicht beliebig, in Form voneinander unabhängiger Einheiten gespeichert wird. Vielmehr wird eine neue Information besser erinnert und erneut abgerufen, wenn sie mit bestehendem Wissen bzw. mit bereits gemachten Erfahrungen in Zusammenhang gesetzt, also assoziiert werden kann. Dieser assoziative Lernprozess wird wiederum deutlich intensiviert, wenn die Informationen über verschiedene Sinneskanäle („MultiChannel“) eintreffen.

Persönliche Stärken erkennen und nutzen
Der aus den MCDL®-Erkenntnissen entwickelte Lerntypentest stellt die individuellen Ausprägungen Ihrer Lernbegabungen fest. Das Testergebnis zeigt dabei eine persönliche Tendenz an: Ihre überwiegenden Begabungen. In den meisten Fällen ergeben sich daraus eine erstrangige und auch eine zweite Begabung. Dieses Wissen um Ihren Lerntyp nutzen Sie dann mit smartLearn® in Ihrem Fernunterricht geschickt aus: Sie wenden vor allem die Lerntechniken an, auf die Ihr Lerntyp am stärksten anspricht.

Probieren Sie darüber hinaus viele weitere Lerntechniken aus! Denn die Vielfalt der eingesetzten Sinneskanäle potenziert den möglichen Lernerfolg. So nutzen Sie in idealer Weise Ihre persönlichen Stärken, haben mehr Freude am Lernen und erreichen leichter und schneller Ihr Lernziel.

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